Verein Rosalie und das Europäische Parlament der Das Jugendwasserparlament wird von der
SEE, einer
Organisation mit Sitz in Straßburg, organisiert. Dort versuchen seit Jahren engagierte Leute Kinder-
und Jugendliche zu unterstützen, in ihrem Land und an ihrem Fluss Projekte zu starten um das
Bewusstsein für das Element Wasser zu wecken.
Im Jugendparlament können Kinder aus all diesen Ländern Ideen und Hilfe für ihr „Wasserprojekt“ bekommen.
Damit dies alles auch nach dem Treffen organisiert und umgesetzt werden kann, wählen die Jugendlichen ihren
eigenen Präsidenten. Dieser hat für ein Jahr die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Dinge, die während des
Treffens in einer „Charta“ niedergeschrieben werden, auch umgesetzt werden.
Der Verein Rosalie versucht in ständigem Kontakt mit den Jugendlichen zu bleiben, was uns sehr gut gelingt.
Wir haben in Österreich schon lange die Möglichkeit Projekte umzusetzen und können unseren Freunden aus
den verschiedenen Ländern mit Ratschlägen und Umsetzungsideen, zur Seite stehen.
Wir versuchen auch Projekte anderer Länder in unsere Projektarbeit in Österreich mit ein zu beziehen.
Globale Aspekte sind wichtige Themen der Lokalen und Regionalen Agenda 21, für dessen Umsetzung in den
Steirischen Kindergärten der Verein Rosalie verantwortlich ist.
Außerdem ist das „Internationale Miteinander“ ein wichtiger Aspekt des Global Marshall Plans, den wir
in unsere Arbeit mit dem Kindergemeinderat Schönegg vermehrt einbeziehen.
Wir versuchen gerade eine Partnerschaft zwischen dem Kindergemeinderat und einer Rumänischen Schule auf
zu bauen.
Liese war als Vertreterin Österreichs bei einem Kinderparlament
für das Wasser in Selestat, in Frankreich. Dort trafen sich Kinder aus Ländern die am Rhein leben.
Eine zuvor in Espalion von Kindern ausgearbeitete Deklaration wurde überarbeitet und eine Kindercharta
für den Rhein wurde verfasst.
Die Charta wurde später von der Präsidentin des Jugendparlamentes an den Europarat übergeben. Liese
begleitete sie dafür nach Straßburg.
Teilnehmer: Jugendliche aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Liechtenstein,
Niederlande, Schweiz
Im Mai 2005 fand ein Jugendparlament für das Wasser im Donaudelta in Rumänien statt und Liese und Annette
konnten daran teilnehmen.
Dazu wurden sie von der französischen Organisation SEE eingeladen. Sie wurden gebeten, Workshops
abzuhalten und ihre Erfahrungen und Ideen für die Umsetzung von Umwelt – und Wasserprojekten mit den
anderen Teilnehmern zu teilen.
Damit die beiden auch dorthin fliegen konnten, half ihnen
Hofrat DI Johann Wiedner, von der Abteilung 19a (Wasserwirtschaft) in der Steiermärkischen Landesregierung in Graz.
Das Donau Delta ist ein wunderschönes Naturgebiet, mit Pflanzen und Tieren die wir hier bei uns oftmals
gar nicht mehr finden.
In dieser Umgebung arbeiten zu dürfen war eine Bereicherung und bestärkte uns in unserer Überzeugung,
dass wir das Wasser als Lebensmittel und Lebensraum unbedingt schützen müssen.
Teilnehmer: Jugendliche aus Rumänien, Bulgarien, Serbien, Bosnien, Moldawien, Ukraine, Österreich.
Präsident dieses Parlamentes ist Andrej Mehedintu, er ist 18 Jahre und kommt aus Rumänien.
Als Vizepräsident wurde Andreas Bauer aus Niederösterreich gewählt.
Folgeveranstaltung zum europäischen Jugendparlament für das Wasser in Rumänien in Straßburg
Die Ergebnisse des Jugendparlamentes in Rumänien wurden überarbeitet.
Wir diskutierten, welche Ideen und Wünsche verwirklicht werden können.
Wir waren insgesamt 5 Tage mit Vertretern aus den Ländern zusammen, die bereits am Parlament in
Rumänien teilgenommen haben und haben hart gearbeitet, um Lösungen für die Probleme in den verschiedenen
Ländern zu finden.
Anfang Dezember 2005 wurde Annette von der SEE gebeten, die Arbeit des Europäischen Jugendparlaments
für das Wasser zu präsentieren.
Annette hielt auch eine tolle Rede.
Die ICPDR ist die Internationale Kommission zum Schutz der Donau.
Vertreter von Ministerien aus Ländern, die an die Donau grenzen, waren bei diesem Treffen vertreten.